BINE 2+ fliegt ins Netz: Einbindung von Gebäuden mit Wärmeerzeugern in Wärmenetze

 

Bine2

SOLID gestaltet die Zukunft mit: Der Fernwärmekunde wird schon bald nicht nur Konsument sein, sondern soll durch jeweilig verfügbare Wärmequellen, wie Solarthermie oder Biomasse, auch zum Produzenten werden. Der „Consumer“ wird auch „Producer“, also ein „Prosumer“. Prosumer sollen erzeugte Wärme über den Eigenbedarf hinaus in ein öffentliches Fernwärmenetz einspeisen. SOLID kann durch die langjährige Erfahrung maßgeblich zur Entwicklung von Versorgungskonzepten beitragen.


Notwendige technische Voraussetzungen wurden im Rahmen des Forschungsprojekts BINE 2+ durch Simulationen und ein reales Testnetz untersucht. Es konnte Wissen darüber erlangt werden, wie sich Temperaturen, Drücke und Massenströme im Netz durch Netzeinspeisung an unterschiedlichen Punkten ändern.


Um die bereitwillige Teilnahme der Prosumer und der Fernwärmenetzbetreiber sicherzustellen, wurde ein fortgeschrittenes Regelungskonzept und ein für alle Beteiligten profitables Geschäftsmodell erarbeitet. Wirtschaftsmodelle, welche ausreichend Autonomie bieten sind essentiell zur dezentralen Einspeisung von Gewerbe und Kleinanlagen.  Eines der Hauptziele des Forschungsprojekts war es zu untersuchen, ob die umfassende Regelstrategie wirtschaftlich realisierbar ist.


Der Weg für Prosumer wurde von SOLID weiter geebnet und wird nun auf öffentlicher Ebene forciert.