ISEC

 

Dass Handlungsbedarf im Klimaschutz besteht, steht außer Frage! Jedoch während in Katowice alarmierende Klimaberichte lediglich anerkannt und vage Handlungszusagen gemacht werden ist man in Graz, Österreich schon konkreter.

 

Als EU-Ratsvorsitzende bemüht man sich in Österreich sehr dieser Verantwortung gerecht zu werden. Besonders der Klimaschutz ist hier ein großes Anliegen, daher lud man Anfang Oktober zur „International Sustainable Energy Conference“, kurz ISEC, in die altehrwürdigen Hallen des Grazer Congress. Veranstalter war AEE Intec mit großartiger Unterstützung des Bundes, des Landes, sowie der Stadt Graz. 370 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Forschung und Energiepolitik aus 51 Nationen folgten diesem Aufruf.

 

2015 hat man sich in Paris zu den Klimazielen verpflichtet, um diesen Verpflichtungen nachzukommen ist ein erklärtes Ziel der Konferenz den Wärmesektor stärker in die öffentliche Diskussion einzubringen. Bisher liegt der Fokus ja beinahe ausschließlich auf elektrischer Energie, die für gerade einmal 20% des weltweiten Endenergieverbrauchs verantwortlich ist. Auch die Ressourceneffizienz und die daraus resultierenden Chancen für Unternehmen und die Forschung sind essentielle Themen.

 

Als eines der führenden Experten auf dem Gebiet des Solar District Heating und Cooling (SDHC) war SOLID natürlich sehr stark vertreten. CEO Christian Holter konnte durch seine Präsentation der Firma, sowie des neuen Vorzeigeprojekts „Big Solar Graz“ die Anwesenden begeistern und inspirieren. SOLID zeigt eindrucksvoll was mit dem heutigen Stand der Technik bereits möglich ist und übermittelt ein gutes Gefühl für die Zukunft. Die Potentiale für die Nutzung der Sonne sind immens. Mehrfach wurde zudem auf die Anlagen von Solid als Leuchtturmprojekte in anderen Vorträgen Bezug genommen.

 

Der Markt für SDHC wächst und geht in Richtung von Großanwendungen. Die Kosten sinken und der Bedarf, besonders von Städten ist gewaltig. Auch auf Solare Kleinanlagen wurde der Fokus gelegt. Kunden sollen intensiv in den Prozess eingebunden werden. Förderungen werden verstärkt für diese Art Projekt ausgeschüttet. Der Konsument soll auch zum Produzent werden. Auch auf Entwicklungsländer wurde ein Augenmerk gelegt und die Vernetzung dadurch gefördert.

 

Der Mensch beginnt Verantwortung zu übernehmen. Es ist noch ein weiter Weg, doch auf Veranstaltungen wie dieser spürt man, dass sich etwas bewegt und man kann mit Hoffnung in die Zukunft schauen.